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Ausstellung Wettbewerbsergebnisse - Architekturwettbewerb zur Umnutzung der ehemaligen Steinschule

Ausstellungseröffnung am 11. Januar 2018 um 17:30 Uhr Die Stadt Luckenwalde hat in enger Zusammenarbeit mit der Architektenkammer des Landes Brandenburg einen nichtoffenen Architekturwettbewerb zur Umnutzung der ehemaligen Steinschule in eine Akademie für Aus- und Weiterbildung in Gesundheitsberufen durchgeführt. Am 23.11.2017 tagte das Preisgericht und wählte die Sieger des Wettbewerbs aus.

11.01.2018 bis 25.01.2018
Stadt Luckenwalde »
Markt 10
14943 Luckenwalde
Telefon: 03371 672-0
E-Mail oder Kontaktformular

Die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse wird am 11. Januar 2018 um 17.30 Uhr im Rathaus der Stadt Luckenwalde feierlich eröffnet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die Wettbewerbsergebnisse anzusehen.

Die Ausstellung kann bis 25. Januar 2018 zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Herr Prof. Nagler, Leiter des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wird die Ergebnisse des Wettbewerbs vorstellen.

Die „Schule für Gesundheitsberufe“ in der Kreisstadt Luckenwalde wurde am 01. September 1991 am Krankenhaus mit 60 Plätzen in der Krankenpflegeausbildung eröffnet. An der Schule besteht die Möglichkeit, Ausbildungen und Umschulungen in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege und Altenpflegehilfe abzuschließen. Die „Schule für Gesundheitsberufe“ ist nicht nur eine wichtige Basis zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbereich. Sie ermöglicht auch eine weitere Profilierung der Stadt in der Gesundheitswirtschaft. Kapazitätserweiterungen und neue Anforderungen an die Ausbildung erfordern eine deutliche bauliche Verbesserung.

Im ehemaligen Schulgebäude Kurze Straße 6 soll daher eine „Akademie für Gesundheitsberufe“ entstehen. Der Standort der alten Steinschule – in Bahnhofsnähe – ist städtebaulich und funktionell für eine Akademie der Gesundheitsberufe wie geschaffen. Durch die nachbarschaftliche Lage zum neu errichteten Stationären Hospiz (Kurze Straße 4) können Synergieeffekte in der Aus- und Weiterbildung der Pflegekräfte genutzt werden.

Die Wettbewerbsaufgabe umfasste neben der Ertüchtigung der alten Steinschule auch benachbarte Grundstücke die für den Wohnungsbau genutzt werden sollen.

Im Wettstreit der Ideen sollten die besten Entwurfslösungen in zwei Kategorien, der Kategorie „Architektur“ und der Kategorie „Städtebau“ gefunden und umgesetzt werden. Der Wettbewerb wurde auf Grundlage des § 3 Absatz 1 Richtlinie für Planungswettbewerbe zur Findung alternativer Ideen und optimierter Konzepte für die Lösung von Planungsaufgaben und des geeigneten Auftragnehmers als Realisierungswettbewerb am 27. Juni 2017 ausgelobt. Das Wettbewerbsverfahren war nicht offen. Insgesamt wurden 14 Wettbewerbsteilnehmer zugelassen, davon 5 gesetzte Büros und 9 Büros, die innerhalb eines Teilnehmerwettbewerbs ermittelt wurden.

Am 23. November 2017 fand die Preisgerichtssitzung unter Leitung von Herrn Prof. Nagler statt. Die Jury empfahl einstimmig, die Ersten Preisträger mit den weiteren Planungen zu beauftragen.

Der Siegerentwurf für den Architektonischen Teil stammt vom Architekturbüro kleyer, koblitz, letzel, freivogel - Gesellschaft von Architekten GmbH aus Berlin.

Der Siegerentwurf für den städtebaulichen Teil stammt vom Büro Haferkamp Kramer Wilkening Architekten, ebenfalls mit Sitz in Berlin.

Seite drucken | zuletzt geändert am: 02.01.2018