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23.08.2017

Ferienzeit = Sanierungszeit in Schulen und Kitas

In den Sommerferien, wenn die Schulen geschlossen sind, geben sich dort die Handwerker die Klinke in die Hand, um zu sanieren, zu renovieren oder gänzlich neu zu gestalten. Über den Fortschritt der gegenwärtigen Baumaßnahmen in Schulen und Kitas überzeugte sich Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide gemeinsam mit Ingo Reinelt, Felix Hochmuth und Petra Hartfuß vom Amt für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung am 15. August.

Räumlichkeiten Eltern-Kind-Gruppe, Trebbiner Straße 31

Die Baubesichtigungstour startete in der künftigen Eltern-Kind-Gruppe in den Räumen Trebbiner Straße 31. Diese neue Einrichtung, unter der Leitung des Diakonischen Werks, geht im September an den Start. Unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft können bis zu zehn Kinder unter drei Jahren mit mindestens einem Elternteil das Angebot nutzen. Gemeinsames Spielen, Lernen und Essen stehen für die Kleinen im Vordergrund, während die Eltern ferner die Möglichkeit haben, neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. An den komfortablen Aufenthaltsraum schließt sich eine kleine Küche sowie Toiletten für die kleinen und großen Besucher an. Zu der Einrichtung gehört auch eine großzügig bemessene Terrasse, die mit Sandkasten, Sonnensegel und Sitzmöglichkeiten „möbliert“ werden soll. Nachdem die Räume bereits gemalert und die Sanitäranlagen bedarfsgerecht umgebaut wurden, stehen jetzt noch Fußbodenlegearbeiten an. Die vorhandenen Steinfliesen erhalten einen mit einer Dämmschicht versehenen Linoleumbelag, so dass für Krabbeln und Spielen die nötige Fußwärme im gesamten Raum gewährleistet wird.

Kindertagesstätte Sunshine

Nächster Halt war in der Kita Sunshine. Das vorhandene Gebäude soll durch einen Anbau erweitert und die Kapazität um 40 Plätze erhöht werden. Zur Überbrückung der Planungs- und Bauzeit ist geplant, Gruppenräume in Modulbauweise für 30 Kindergartenkinder vor dem Haupthaus entstehen zu lassen.
Die ersten Vorstellungen für den festen Anbau auf der „Hofseite“ erläuterte Petra Hartfuß. Kita-Leiterin Elvira Zimdahl führte anschließend durch das Haus und machte dabei ihre Überlegungen sinnvoller Umstrukturierungen in den Gruppen-, Sanitärräumen und Garderoben deutlich. Das beauftragte Architekturbüro Holtz Gostomzyk war bereits vor Ort und hat sich mit den Funktionsabläufen und den Wünschen der Praktiker vertraut gemacht. Mit Spannung wird jetzt die Entwurfsplanung erwartet.

Schulkomplex Jahnstraße

Im Schulkomplex Jahnstraße wurden drei interaktive Tafeln in der 33. Kalenderwoche installiert und sind damit pünktlich zum Schulbeginn verfügbar. Baugeschehen ist an Straße des Friedens in Nähe des Turnhalleneingangs wahrzunehmen. Es dient der Schulwegsicherung. Die bisherige zwischen Schule und Mensa platzierte Bushaltestelle wird vom Schulgelände verlagert. Außerdem wird gegenwärtig im 1. Bauabschnitt ein Beregnungssystem für die Außenanlagen installiert.

Sinnlose Kräfte walteten bedauerlicherweise in der Turnhalle. Nicht jeder Schaden, wie z. B. verbeulte Abfallbehälter aus Metall, wird behoben. Jedoch steht die Reparatur der Akustikdecke auf dem Plan.

Kindertagesstätte Am Weichpfuhl

In der Kita Am Weichpfuhl wird das zweite Treppenhaus renoviert. Sechs Gewerke müssen dafür koordiniert werden. Drei Räume mit zugehörigem Sanitärraum sollen für den Spätdienst genutzt werden. Weil dort Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren betreut werden, muss der Sanitärbereich der weiten Altersspanne angepasst werden. Diese Arbeiten sollen im September erledigt werden.

An der Gebäudehülle ist die Dachabdichtung schadhaft geworden. Die Erneuerung im ersten Abschnitt ist gegenwärtig in Arbeit.

Das besondere Augenmerk liegt auf der am 8. September anstehenden Geburtstagsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung. Besonderer Höhepunkt wird dabei die Taufe des von der Playmobil-Stiftung eingeworbenen Aktivschiffs mit Außenmaßen von ca. 9 m Länge, 2,5 m Breite und über 6 m Höhe sein. Es ankert im Außenbereich der Einrichtung und kann von den 305 Mädchen und Jungen täglich geentert werden. Frau Fahr machte bei der Begehung deutlich, dass auch der Außenbereich in die Jahre gekommen sei. Amtsleiter Ingo Reinelt schlug angesichts der über 6.000 qm großen Freifläche vor, im 1. Schritt eine Entwurfsplanung für das Gesamtareal zu veranlassen und daraus Bauabschnitte abzuleiten, die nach und nach zu realisieren wären.

Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule

In der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule werden zurzeit vier Klassenräume mit Akustikdecken nachgerüstet und der Einbau eines Datennetzes vorbereitet. Des Weiteren werden in den Klassenzimmern Maler- und Belagsarbeiten durchgeführt und die Beleuchtung erneuert. Die Installation einer Signalanlage zur Schulwegsicherung an der Querung Bahnhofstraße ist beauftragt. Sobald die notwendigen Materialien da sind, werden die Pfosten gesetzt und die Anlage programmiert.

Friedrich-Ebert-Grundschule

In der Friedrich-Ebert-Grundschule werden die Fenstererhaltungsmaßnahmen auf der Wetterseite fortgesetzt. Das Parkett in der Sporthalle wird aufgearbeitet. Die Herstellung eines barrierefreien Zugangs zur Schule, eines Personenaufzugs einer behindertengerechten Toilette und Akustikdecken für alle Klassenräume ist geplant und ein entsprechender Förderantrag gestellt worden. Die Verwaltung rechnet mit der Bewilligung bis Ende des Jahres, so dass für die Realisierung die nächsten Sommerferien genutzt werden können..

Seite drucken | Autor: Britta Jähner | zuletzt geändert am: 25.08.2017