Seiteninhalt
07.09.2017

Barrieren auf dem Waldfriedhof

Der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und öffentliche Ordnung traf sich am 4. September mit der Arbeitsgemeinschaft Barrierefrei auf dem Waldfriedhof. Die Kapelle dort ist wunderschön und denkmalrechtlich geschützt, aber leider nicht barrierefrei. Die fleißige Arbeitsgemeinschaft hatte das bereits mehrmals bemängelt und so traf man sich vor Ort, damit sich die Ausschussmitglieder ein Bild machen konnten und die Verwaltung mögliche Lösungen vorstellen konnte.

Das Straßen-, Grünflächen- und Friedhofsamt hatte sich schon vor einiger Zeit dem Thema gewidmet, die Untere Denkmalbehörde, Friedhofsgärtner und Bestatter befragt. Felix Hochmuth, Abteilungsleiter Technische Gebäudeverwaltung, zeigte die Varianten auf. Man kam überein, dass der Nebeneingang, der eigentlich reiner Diensteingang ist, nicht für die barrierefreie Zuwegung genutzt werden soll. Stattdessen schlug Herr Hochmuth eine mobile Rampe vor, die die zulässige sechsprozentige Steigung nicht überschreiten würde und die 30 cm hohen Stufen überwindet. Diese Lösung hätte den Vorteil, dass sie auch auf dem Friedhof Vor dem Jüterboger Tor und eventuell auch bei anderen Gebäuden ihren Einsatz finden könnte. Die Stadtverordneten sprachen sich für die Rampe aus, betonten aber, dass auf lange Sicht eine dauerhafte bauliche Lösung, die den denkmalrechtlichen Charakter der Kapelle nicht mindern soll, vorzuziehen wäre und geprüft werden muss.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 07.09.2017