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05.12.2017

Platz drei des dritten Luckenwalder Bürgerhaushaltes

Bis auf Platz drei ist beim dritten Luckenwalder Bürgerhaushalt der Vorschlag gekommen, einen Outdoortrainings-Park zu errichten. Eine solche Sportanlage im Freien wünschen sich zahlreiche Luckenwalderinnen und Luckenwalder. Der Vorschlag ist sogar mehrfach eingegangen und wurde mit 510 Stimmen unterstützt. Was die Vorschlagenden sich darunter genau vorstellen, zeigen Auszüge aus den Vorschlagsformularen: „Sport in der Natur mit dem Fokus auf Ausdauer und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht ist ideal für Körper und Geist. Balance, Koordination, Kraft und Schnelligkeit werden geschult und die Bandbreite an Übungen ist rießig. Den Spaß gibt es gratis dazu. So ein Sportpark ist ein echtes Highlight für jede Stadt und natürlich auch ein Aushängeschild.“

„Bewegen an der frischen Luft ist sehr gesund und eine Anlage aus verschiedenen, wetterfesten Geräten, an denen man unterschiedliche Sportübungen machen kann, wäre eine tolle Errungenschaft für unsere Stadt. Wichtig wäre es natürlich, dass die Anlage für jeden Bürger der Stadt zugänglich ist.“

„Im Freien trainieren, anstatt im Fitnessstudio, Verlagerung von Krafttraining und Muskelaufbau nach draußen. Keine isolierten Geräteübungen im Gebäude, sondern an der frischen Luft, Ganzkörpertraining ohne großen technischen Aufwand. Gemeinsame Nutzung von jung und alt, im schulischen Bereich oder Freizeitbereich. Die Nachfrage von jungen Leuten ist groß, ein zusätzliches Angebot für sportlich motivierte Bürger. Wir sind eine Sportstadt und sollten dies vorantreiben und mit Möglichkeiten unterstützen.“

„Funktionelle und vielfach einsetzbare Krafttrainingsstationen an einem zentralen Platz. Sportanfänger, Geübte und Profisportler trainieren gemeinsam. Das Outdoortraining fördert die mechanische Gesundheit. Der Standort in der Nähe einer Schule wäre von Vorteil und kann auch für den Unterricht oder von Vereinen genutzt werden.“

Erste Überlegungen gehen dahin, diese Sportanlage auf dem nördlichen Teil des ehemaligen Gaswerksgeländes in der Dessauer Straße umzusetzen. Dort soll eine Kombination aus Stellplatzanlage und Park entstehen, die zum Teil mit Mitteln aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb finanziert werden könnte. Zusätzliche Parkplätze sind in diesem Bereich dringend notwendig und gleichzeitig werden die restlichen Altlasten im Boden versiegelt. Die Jugendfeuerwehr soll dort eine Trainingsstrecke für Wettbewerbe bekommen, die vielleicht mit der gewünschten Sportanlage aus dem Bürgerhaushalt verbunden werden könnte. Für die Bepflanzung der Grünanlage sind bienenfreundliche Gewächse und Blumen vorgesehen.

Seite drucken | Autor: Sonja Dirauf | zuletzt geändert am: 05.12.2017